Wer steckt dahinter (5): die Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung begrüßt als Mitveranstalterin die Teilnehmer*innen des dritten histocamps.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung wurde in der heutigen Form 1999 gegründet. Sie ist die politische Stiftung der politischen Grundströmung des demokratischen Sozialismus in der Bundesrepublik Deutschland und steht der Partei DIE LINKE nahe. Hauptaufgabe aller politischen Stiftungen im Inland ist, neben der Studien- und Promotionsförderung, die politische Bildungsarbeit. Dabei spielen die der LINKEN nahestehenden eigenständigen Bildungsvereine, die in allen 16 Bundesländern tätig sind und mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung zusammenarbeiten, eine wichtige Rolle.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung möchte zur kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft anregen und befähigen – und Interessierte dabei unterstützen und motivieren. Sie versteht sich als Teil eines Netzwerkes von Interessierten und Aktiven aus Wissenschaft, sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und Parteien.

Die historische Bildungsarbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung erweiterte sich in den letzten Jahren stetig, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Sie widmet sich dem gesamten Spektrum der Geschichte und Geschichtsschreibung emanzipatorischer politischer Proteste und Bewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts (Arbeiter*innenbewegung, linke Parteien und Gruppen, neue soziale Bewegungen) wie auch der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, dem europäischen Faschismus und Formen des antifaschistischen Widerstandes. Neben der Reflexion zeitgenössischer Geschichtspolitik spiegeln sich in ihrer Arbeit auch verschiedene Zugänge zur Geschichte (Biografien, Sozial- und Alltagsgeschichte, Postkolonialismus, feministische Geschichte etc.) sowie innovative Formate der Geschichtsvermittlung. Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch und Diskussionen auf Augenhöhe!

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