histocamp 2019

Unsere Partner*innen (2): die Heinrich-Böll-Stiftung

Neu im Kreis der histocamp-Kooperationspartner*innen ist in diesem Jahr die grün-nahe Heinrich-Böll-Stiftung.

Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht sich als Agentur für grüne Ideen und Projekte, arbeitet mit über hundert Partnerprojekten in mehr als 60 Ländern zusammen und unterhält derzeit Büros in 32 Ländern. Neben der Bundesstiftung in Berlin gibt es in den 16 Bundesländern jeweils einzelne Landesstiftungen. Aktuell unterstützt das Studienwerk der Böll-Stiftung rund 1.200 Studierende und Promovierende mit Stipendien.

Ein Teil der grünen Bewegung

Die Heinrich-Böll-Stiftung sieht sich als Teil der grünen Bewegung, die sich als politische Grundströmung in Deutschland und in vielen anderen Ländern herausgebildet hat und auf Grundwerten wie Ökologie und Nachhaltigkeit, Demokratie und Menschenrechten sowie Selbstbestimmung und Gerechtigkeit basiert. Ein besonderes Anliegen ist die Geschlechterdemokratie, also die gesellschaftliche Emanzipation und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Die Stiftung engagiert sich zudem für die Gleichberechtigung kultureller und ethnischer Minderheiten und für die soziale wie politische Partizipation von Immigrant*innen – dies wird auch in ihren Stipendienprogrammen deutlich.

Der Namensgeber, der Schriftsteller und Nobelpreisträger Heinrich Böll, steht für eine Haltung, der sich die Stiftung verpflichtet sieht: Verteidigung der Freiheit, Zivilcourage, streitbare Toleranz und die Wertschätzung von Kunst und Kultur. Bölls Ermutigung zur zivilgesellschaftlichen Einmischung ist Vorbild für die Arbeit der Böll-Stiftung. Ihre zentrale Aufgabe ist die politische Bildung im In- und Ausland zur Förderung der demokratischen Willensbildung, des gesellschaftspolitischen Engagements und der Völkerverständigung. Sie engagiert sich für ökologische Politik und nachhaltige Entwicklung im globalen Maßstab und setzt sich für Gewaltfreiheit und eine aktive Friedenspolitik ein.

Ein Ort für offene Debatten und den Dialog

Die Böll-Stiftung versteht sich als Ort für offene Debatten und den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Sie handelt unabhängig und in eigener Verantwortung. Die Stiftung fördert weltweit die Entwicklung der grünen politischen Bewegung: Sie unterstützt Personen und Projekte, die sich für Ökologie, Menschenrechte, und Selbstbestimmung, für die Entwicklung von Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Partizipation einsetzen.

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